Wie war das mit dem Hund bei den Kelten?

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Hunderassen

Ein keltisches Krafttier ist der Hund. Schon seit langer Zeit ist der Hund eines unserer beliebtesten Haustiere. Er dient uns Menschen auch auf vielen Ebenen. Das war auch damals bei den Kelten so. Die Einteilung der Hunde war eher grob unterteilt in sieben Rassen: Treibhund, Spürhund, Windhund, Habichtshund, Hofhund, Leithund und den Schäferhund. Erst ab dem 13. Jahrhundert wurde eine gelenkte Hundezucht betrieben, damit sich die "reinrassigen" Hunde nicht mit den Hunden der Bauern vermischten. Reinrassig waren hier jene Hunde, die gut jagen konnten. Kampfhunde waren dem Wolf noch sehr ähnlich.

Bedeutung der Hunde

Der Hund war ein ständiger Begleiter der Kelten, er stand für Führung, Schutz und Freundschaft. Hunde wurden als Haus-, Jagd- und Kriegshunde eingesetzt. Es gab auch schon bei den Kelten Hundebestatter oder die Hunde wurden mit einem Menschen beigesetzt. In Irland ist der Hund ein Synonym für "Krieger", bei den Göttern war der Hund oft als Symbol zu finden. Auch für die Fruchtbarkeit sollte der Hund von Bedeutung gehabt haben. So war er unter anderem der Begleiter für die Matres und den Matronae.

Die Sage von Gelert

Eine interessante Sage ist wohl die von Gelert: Ein Fürst hatte den Hund als Geschenk vom englischen König erhalten. Eines Tages fand der Fürst bei einer Rückkehr die Wiege seines Sohnes umgestoßen und Gelert, den Hund blutverschmiert daneben. Sein Sohn selbst war verschwunden. So dachte der Fürst, dass Gelert seinen Sohn getötet habe und tötete diesen mit seinem Schwert. Als der Fürst ein Weinen wahr nahm und unter die Wiege schaute, entdeckte er dort seinen Sohn, sowie auch einen Wolf, der tot daneben lag, den Gelert getötet hatte. Der Fürst bereute seine Tat, lies Gelert beerdigen und dürfte nie wieder gelacht haben.

Bedeutung des Krafttiers

Wie schon erwähnt, war der Hund bei den Kelten sehr hoch angesehen. Als Krafttier und Symbol sahen sie ihn als Helfer der Götter, sowohl auch, dass er Heilung bringt. Der Hund stand unter anderem auch dafür, dass er in schwierigen Situationen hilft, tief im Inneren führt und schützt. Auch steht er für Treue und Loyalität. Wenn du in schwierigen Situationen steckst und dich mit ihm "verbindest", wird er dir die Führung und den Schutz bieten, den du für diese schwere Zeit brauchst. Auch wenn du dir deiner Gefühle nicht im Klaren bist und/oder Heilung suchst, steht das Krafttier Hund für diesen Aspekt. So steht die Bedeutung zum Amulette. Hier geht es zu Deinem Amulette: Schutz und Geborgenheit

Die Verwandlung des Pucas

Eine Sage besagt, dass der Puca eine Gestalt ist, die sich einem Menschen in der Gestalt eines Tieres, unter anderem auch einem Hund zeigen kann. Aber am liebsten zeigten sich Pucas als schwarzes Pony, die ihren Reiter irgendwo im Moor abwarfen und dann wieder mit schallendem Gelächter verschwanden. Da Pucas laut Sage die Sprache der Menschen beherrschen, können sie auch vor Unheil warnen. Wie dem auch sei, ist dein Hund ein kleiner Strolch, könnte durchaus ein Puca in ihm stecken :-).

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Maltipoo
Hunde - weil ich dich mag

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