Mudi - Hütehund Ungarns

Empehlenswertes Buch (sehr wenig Lektüre zu finden):

Der ungarische Hütehund treibt das Vieh mit viel Stimme. Das unterscheidet ihn von allen anderen Hütehunden. Diese interessante Rasse wollen wir heute einmal näher erkunden:

Herkunft: Ungarn
Größe: 42-45 cm

Gewicht: 8-13 kg

Farben: schwarz, falb (fahlgelb), blue-merle, braun, weiß, aschfarben

Lebenserwartung: 13-14 Jahre


Geschichtliches

Der Mudi ist ein Universalhund der Hirten und Kleinbauern Ungarns. Auch ist er ein enger Verwandter zum Puli und Pumi. Schon im 18. Jahrhundert wurde der Mudi in ungarischen Schriften erwähnt. Er wird in Ungarn vor allem zum Hüten eingesetzt, wo er die Herde, ob Großtiere oder auch Federvieh, selbstständig aufs Feld, wo er diese bewacht und beschützt und abends wieder zurück in den Stall bringt.

In Deutschland gewinnt der Mudi erst seit den letzten Jahren an Bekanntheitsgrad. Etwas bekannter ist der Hütehund in Finnland, Schweden und Norwegen.


Das Besondere am Hüten

Der Mudi ist ein äußerst mutiger Hund, der keine Ängste kennt. So kann er auch ohne Kommando aus der Herde ausbrechende oder bockige Tiere wieder in die Herde ohne sie zu verletzen zurück holen und bleibt seiner Arbeitsweise treu. Das Besondere an seiner Technik ist, dass er dabei das Vieh nicht beißt oder kneift, sondern treibt sie mit viel Stimme, Schnelligkeit und ausgeprägtem Drohverhalten. 


Wesen und Charakter

Ziemlich interessant ist, dass der Mudi trotz seines robusten Äußeren und seiner Härte, was seine Aufgaben betrafen oder betreffen, doch ein sanftmütiges Wesen hat. Er ist sehr menschenbezogen, hochintelligent, feinfühlig und sensibel. Demnach sollte auch sein Besitzer gut auf ihn eingehen können, Konsequenz ohne Fingerspitzengefühl wäre hier Fehl am Platz.

Der Mudi ist ein Familienhund, liebt Kinder und hat auch im Normalfall mit anderen Tieren keine Probleme. Was natürlich auch auf seine Geschichte zurückzuführen ist. Fremden gegenüber ist er eher zurückhaltend und misstrauisch.

Manche meinen, dass er auch in einer Stadtwohnung gehalten werden könne, sofern er natürlich sehr viel Auslauf bekommt. Der Rassehund hat einen großen Bewegungsdrang. Er eignet sich nicht nur als Haushund, sondern ist auch ideal als Rettungs- und Spürhund einsetzbar.

Die häufigste Fellfarbe ist schwarz, es ist wetterfest und pflegeleicht. Der Mudi ist sehr wachsam und bellfreudig und teilt sich gern dem Umfeld lautstark mit. 


Dieses Video ist absolut sehenswert! Ein bisschen vorgespult und man sieht seine Leistung:

​Und weil es wirklich so dermaßen spannend ist: hier ein 7 Monate junger Mudi als Herder:

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Dienstag, 27. Juni 2017
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