Das sind wir - Vier in einem Rudel

Wir stellen uns vor

Im Laufe der Zeit haben wir uns begegnet. Es war keine gezielte Begegnung und vielleicht hätte jeder von uns etwas anderes vor gehabt. Aber wir trafen aufeinander und ich wage zu schreiben, dass wir ein tolles Team geworden sind. Unsere Katzenherren habe ich ja schon vorgestellt - Rumpel und Stilzchen

Jetzt sind meine Hundefreunde an der Reihe:

Codita - eigensinnige, aber liebenswürdige Hündin

Codita kennen natürlich schon einige. Sie lehrte mir, keine Angst vor Hunden zu haben. Wie sie das geschafft hat, ist mir bis heute noch ein Rätsel. Trotzdem sie einigermaßen stur ist und einen sehr starken Eigenwillen hat, ist sie sehr aufmerksam, bewacht mein Mittagessen, damit es ja nicht geklaut wird :-) und merkt als aller erstes, wie es mir geht. Abends ist sie eher diejenige, die den Platz neben mir gewinnt. Sie liebt natürlich Streicheleinheiten, aber nur dann, wenn sie möchte. Man könnte sie regelrecht Katzen zuordnen, vor allem weil Katzen für sie nicht einmal uninteressant sind. So ist auch sie diejenige, die es nicht scheut, einmal auf die Fensterbank zu springen. Ein spannendes Wesen durch und durch. Flausen hat sie immens viele im Kopf und sie weiß auch ganz genau, was sie darf und was nicht, deswegen bevorzugt sie es eher, darauf zu achten, wenn ich mal im Haus bin, dass sie dann ihre Ziele umsetzt. Arbeiten wir jedoch in der Gruppe, dann ist sie auf jeden Fall dabei und macht auch mit. Bless ist ihr größter Verehrer ... hoffentlich lernt er nicht zu viel von ihr :-) - das schönste jedoch und das macht alles weg, ist ihre Aufmerksamkeit mir gegenüber. Einen Wolf möchte ich nicht brechen, ich möchte ihr diesen Charakter lassen und sie macht sich auch gut in der Gruppe. Codi du bist einzigartig :-)

Muppy - die perfekte Hündin

​Unsere Muppy. Sehr folgsam, sehr gelehrig und sehr auf mich bezogen. Sie vertraut nur sehr wenigen und wenn ein Mensch ihr Freund werden möchte, dann braucht er viel Geduld und vor allem Zeit. Zum großen Teil geht sie nicht sofort zu. Bis jetzt gibt es zwei Menschen, denen sie absolut vertraut. Hier darf ich mich freuen, Muppys Vertrauen gewonnen zu haben und eine Nachbarin. Wenn sie vertraut, dann möchte sie aber auch immer gestreichelt werden, so oft es geht am Tag. Manchmal habe ich das Gefühl, sollte es ein Leben vor dem Tod gegeben haben, dass sie einmal Professorin war. Sie möchte perfekt sein, verteidigt die Katzen - was für die anderen sehr lehrreich war, ohne dass ich je etwas machen musste, ist durch und durch eine gutmütige Seele, spielt schon gerne, hat aber ihre Grenzen. Zu viel herumtollen ist nicht so ihrs. Aber die anderen haben sie schon einigermaßen mitgerissen und sie ist mittlerweile schon etwas lockerer geworden. Muppy erweckt in mir immerzu diese Beschützerrolle. Da sie ihren damaligen Besitzer verloren hat, fühle ich mich bei ihr noch mehr verantwortlich, als bei den anderen. Ich merke, wenn ich weg fahre, dass sie es anfangs am schlimmsten fand. Kommt mir auf jeden Fall so vor. Aber im Laufe der Zeit hat sie auch das gemeistert. Ihr Part bei uns ist diese ruhige Art, dass sie auch den anderen etwas überträgt.

Balu - Wachhund durch und durch 

Hui, als Balu zu uns kam - so dermaßen voller Energie und immer nur raus, raus, raus. Wir machten schon Wetten, wer ihn wirklich richtig "müde" bekommt. Das schafften wir nie. Großteils verbrachten wir acht Stunden mit ihm draußen, forderten ihn zu Schwimmen auf, Stöckchen werfen, Suchspiele ... müde zu kriegen war er nie. Vor allem seine Vergangenheit dürfte nicht sehr schön für ihn gewesen sein. So ist er heute froh, ich merke, wie er aufblüht und seinen Platz im Rudel gefunden hat. Noch ist er der Chef hier, sehr, sehr wachsam, sehr gerne draußen, was er jetzt auch jederzeit im riesigen Garten sein darf und bewacht das Haus. Er hört alles. Jedes winzige Geräusch und er meldet schon. Ich muss oft aufpassen, dass ich ihn auch ernst nehme. Durch sein Aussehen wirkt er niedlich, wie ein mittelgroßer Teddybär, man könnte ihn wirklich tagein, tagaus drücken und kuscheln. Aber er ist ein Rüde. Mit Respekt und trotz seiner chaotischen Ausstrahlung ein wirklich sehr, sehr schlaues Kerlchen. Er versteht alles, was ich möchte und befolgt auch sehr schnell. Ich liebe es, mit ihm Suchspiele zu machen und er tut uns sehr gut. Aber wer weiß, wie lange er noch Chef hier ist. Bless, der jüngste im Rudel merkt schon, dass ihn die anderen doch nicht mehr so einfach unterdrücken können.  Balu liebt es verdammt sehr, wenn ich ihm hinterm Ohr kraule. Er ist etwas "gechillter", wenn es um die Sache geht, dass alle auf einmal gekrault werden möchten. Dann geht er meistens und nimmt seine Position als Wache ein. Ohne ihn wäre unser Rudel wirklich nicht vollkommen.

Bless - der jüngste in unserem Rudel 

Also auf diesem Foto gefällt er mir am Besten! Jemand, der ihn nicht kennt, der sieht ihn so. Und das ist gut. Stattlich, groß - er ist mittlerweile der größte, aber jüngste hier - beinahe furchterregend. Tatsächlich ... kommt er mir eher vor - ich sag immer - wie Bob Marley ... chillig, gemütlich, bisschen naiv, lustig. Aber verdammt clever. Er hat sehr schnell gelernt, wie man Türen öffnet. Egal von welcher Seite. Und im Winter ist das recht hart. Denn schließen tut er sie natürlich nicht mehr. Das hat für ihn ja keine Sinnhaftigkeit. Er wurde in einem Plastikbeutel in den Garten seines verstorbenen Besitzers geworfen. Die Leute stritten sich um alles, aber die Tiere waren ihnen egal. "Die kannst du gerne haben", wurde mir gesagt. Ich war so überglücklich, Muppy und Bless und die Katzen bei mir zu wissen. Das ist viel viel mehr wert als alles Material der Welt. Bless ist sehr anhänglich. Er will ständig gekuschelt werden und immer der erste sein, der gekuschelt wird und am Besten wäre es, alle anderen sollte ich nicht kuscheln, nur ihn. Dennoch guckt er mich dann immer an, so in der Art: "Hey Babe, was isn für ein Problem? Da is ja nix." Er bringt mich oft zum Lachen - aber für Aufreger sorgt er natürlich auch. Von den Anderen wurde er natürlich immer als der Kleinste abgestempelt. Wie es in einem Rudel so ist, bekommt der Kleinste als letzter zu futtern. Aber mittlerweile ist auch Bless bewusst, wie viel stärker er ist. Vielleicht wird er der nächste Boss hier. 

Hier siehst du uns live:

​Wir wissen natürlich nicht, wie dir unsere Vorstellung gefallen hat. Aber vielleicht empfiehlst du uns weiter oder schreibst mit auf unserem Blog - hier kannst du dich kostenlos anmelden: Mitbloggen 

Bewerte den einen oder anderen Beitrag von uns, wir würden uns sehr freuen. Wenn dir das Video gefällt, lass uns auf Youtube einen Daumen hoch da und abonniere uns. Gerne darfst du den Beitrag weiter teilen. Danke :-)

Bewerte diesen Beitrag:
Hovawart
Müde wie ein Hund
 

Kommentare

Keine Kommentare vorhanden
Bereits registriert? Hier einloggen
Gäste
Dienstag, 27. Juni 2017
Für die Registrierung bitte Name und Benutzername eingeben

Sicherheitscode (Captcha)